Honeycomb

Heute hab ich etwas früher Feierabend bekommen und wir haben die Zeit und das (zu dem Zeitpunkt noch) gute Wetter genutzt, um ein wenig bummeln zu gehen. Neben vielen tollen Leckereien wie einem karamelisierten Schinken für Samstag Abend und und hausgemachten Buttertoffees und solchen Perversitäten wie Fruity Loops mit dehydrierten Marshmallows, haben wir in einem Geschäft für Naturkost und Kosmetik eine besonders interessante Leckerei entdeckt: Eine Honigwabe.

Wer von euch so etwas mal entdeckt, sollte es unbedingt einmal probieren. Der Honig ist wunderbar lecker und cremig. Hier ein Bild von dem interessanten Gebilde:

Einige Tage zuvor haben wir bereits in einem anderen Naturkostladen dieses interessante Getränkt entdeckt:

Da wir beide gerne Ingwerbier mögen, haben wir gedacht, probieren wir doch einmal dieses Getränk aus. Da die Iren ziemlich auf diesen Drink abfahren, dachten wir, dass es sicher etwas ähnliches wäre. Aber falsch gedacht. Ein süßlicher Geschmack breitet sich auf der Zunge aus, wie man es schon vom Ingwerbier gewöhnt ist, doch auf Kohlensäure wurde hier komplett verzichtet. Was jedoch am prägnantesten ist, ist der starke Ingwer-Geschmack, der an Schärfe nicht zu unterschätzen ist, weswegen man nur selten mehr als ein halbes Gläschen davon trinken kann.

Das war es erstmal wieder von mir. Aber ich hoffe, dass ich demnächst mal ein paar schöne Fotos machen kann, wo sich nun langsam wieder die Sonne aus den Wolken heraustraut.

 

National Wax Museum

So, jetzt mal einen Artikel schreiben, den ich schon ganz vielen versprochen habe, aber dann doch irgendwie immer wieder verschoben! Wir haben vor geraumer Zeit das lokale Wachsfigurenkabinett besucht. Wann genau weiß ich leider gar nicht mehr, da es doch schon einige Wochenende her ist :O

Das Kabinett hier ist im jeden Falle kein Madam Tussauds, kostet mit 12,- € / Karte aber auch etwas weniger. Der Rundgang führt den Besucher zunächst zu Irlands großen Schriftstellern und startet dann durch die irische Geschichte mit Abstechern in die Sagenwelt. Wenn man den Bürgerkrieg überstanden hat, trennt einen nur noch das Karfreitagsabkommen (zumindest wenn ich meiner Erinnerung trauen kann) von der Chamber of Horror. Danach kommt man passenderweise in die Kinderabteilung, gefolgt vom naturwissenschaftlichen Anfassraum und zuletzt darf man in der Hall of Fame noch einige Stars wachsnah begutachten.

Natürlich wurde unser Rundgang bildlich festgehalten!

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Beginn ist ganz gediegen mit den großen Denkern Irlands. Links, wer erkennt es nicht, Oscar Wilde und rechts James Joyce.

“He is a man I greatly admire.”  ~ Oscar Wilde on Himself

Samuel Neckett, eine der schönsten Figuren im Kabinett.

Es geht auf in die Geschichte und hier ist es wichtig, dass man seinen Weg findet. Ein Blick in die Karte ist da nützlich!

 

 

 

 

 

 

Die Wikinger waren übrigens auch mal in Irland!

Die Bilder aus der englischen Besetzung und Queen Elisabeth, nebst dem Flight of the Earls sind leider nicht so gut geworden und hier nicht vorzeigbar!

In dieser mystischen Sage musste ein Junge mal einen Wolf umhauen. Warum, weiß ich nicht mehr. Außerdem gab es noch einen sehr wichtigen Kampf zwischen zweien, die in Stiere verwandelt wurden. Oder sowas. Eine Frau spielte auch eine Rolle dabei (wie so oft) (ich weiß, ich bin ein guter Geschichtenerzähler).

Zeitsprung! Den Irish Famine mussten wir aufgrund schlechter Bilder (die Umstände zum Fotografieren sind in dem Museum auf jeden Fall denkbar schlecht) weglassen. Dafür sind wir schon beim Battle of Boyne:

Krieg und Schlachterei ist immer gut, um damit spannende Geschichten zu erzählen, darum folgt auch gleich der nächste Hammer. Die Charaktere des Bürgerkriegs sahen alle viel netter aus, aber die meisten wurden dummerweise hingerichtet:

 

 

 

 

 

 

 

 

Und fast sind wir in der Chamber of Horror, Gollum weist uns bereits den Weg. Nur noch schnell ein langweiliges Politikbild vom, was ich denke, Good Friday Agreement.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Chamber of Horror hatte dann in Wahrheit zwei Kammern: Eine für Psychopathen der Neuzeit und eine für traditionelle Monster, Frankensteins Monster, Dracula, nackte Succubi, deren Bilder aber leider nichts geworden sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Jack an der Bohnenstange führt weiter zu Kinderabteilung und besagtem Anfassraum. Den Anfassraum ersparen wir aber jedem (der war auch wahrlich nicht spektakulär). Ein plakatives Bild darf es sein, welches auch das Cover eines Physikschulbuchs zieren könnte.

 

 

 

 

 

Die folgende Kinderabteilung ist doch ziemlich lahm, gerade die Comicfiguren haben nur noch wenig Wachsigkeit an sich (wir haben sie nicht angetatscht, aber es könnten gut und gerne Plastikdinge gewesen sein).

 

 

 

 

 

 

 

 

Amüsiert hat uns aber doch der Zauberspruch, den Harry dort aufgeschlagen hat:

Damit jetzt niemand seine Augen überanstrengen muss:

Instant Karma Spell

To make a demon feel the pain he inflicts. Let cruelty, pain and evil ways follow this villain through all his days. Reverse the torment he creates. To turn him a crueler fate.

So richtig verstanden haben wir das nicht. Eventuell ist Instant Karma giftig für Dämonen?

Der interaktive Spaß nahm kein Ende, sogar ein Musikvideo konnte man noch aufzeichnen!

Der Höhepunkt im Programm, die Hall of Fame (zuerst kam eine irische Auswahl der Schauspielkunst, Sportler o.ä. und dann der ganze Rest). Also dann!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der erste Weihnachtstag

Nachdem nun Judith gestern unser Exil-Weihnachten beschrieb, mach ich heute weiter mit dem ersten Weihnachtstag, den wir uns ebenfalls noch weihnachtlich gestalten wollten.
Die Iren selbst feierten übrigens erst heute. Wir haben zu diesem Anlass unser zweites Festessen aufgetischt: Wildschweinbraten!

Hinterher gab es dann – ganz so wie hierzulande Tradition – Christmas Cracker!

Neben Papierkronen (“Party Hats” – aber Kronen scheinen traditionell zu sein), gab es Aufkleber und ganz spannende Witze. Leider steckte nicht in jedem Bonbon – wie auf dem Bild zu sehen – etwas einzigartiges.

Heiligabend

Ein paar Impressionen unserer Bescherung und dem anschließenden Festessen:

Felix  durfte sich über eine Taschenuhr freuen, während ich mit einer neuen Tasche beglückt wurde. Wer es nicht (er)kennt, es ist die Tasche von Ramona Flowers aus dem Film Scott Pilgrim vs The World.


Für Felix gab es dann zudem noch ein Scheibenwelt Brettspiel, welches sicherlich demnächst einmal ausprobiert werden muss!


Für mich gab es noch diesen süßen Becher, auf den ich vor ner Weile ein Auge geworfen habe. Aber auch die Katzen sind dieses Jahr nicht leer ausgegangen. Es gab Spielzeug und tolle Leckerchen. Interessanter als die Milch-Drops waren wohl die Catnip-Drops. Es schien interessanter zu sein sich auf diesen herumzurollen, als sie zu verspeisen, aber immerhin hatten die Beiden ihren Spaß!

Nun kommen wir zum gewohnten Part unseres Blogs: dem Essen. Heute gab es bei uns eine schöne Ente und zum Nachtisch einen leckere Schokoladenkuchen. Wir hoffen, dass euer Fest ähnlich reichhaltig ausgefallen ist, wie es sich gehört! :)


 Lily: “soon!”

Wir wünschen euch allen, Freunden wie Familie eine tolle restliche Weihnachtszeit!

Happy Holidays!

Leider kommt hier in Irland aus Ermangelung an Weihnachtsmärkten nicht so richtige Festtagsstimmung auf. Dennoch konnten wir es uns nicht verkneifen ein paar Weihnachtskekse zu backen (die auch von meinen Arbeitskollegen dankbar verspiesen wurden) und uns in einem Euro-Store einen kleinen Plastik-Weihnachtsbaum zu besorgen. Leider bietet dieser nicht so viel Platz für Dekoration, aber Zuckerstangen und eine kleine Lichterkette tuns ja auch!
Wir wünschen euch allen ein schönes Weihnachtsfest!

Cupcakes

Da es in unserem Blog anscheinend ohnehin fast ausschließlich ums Essen geht dachte ich mir, dass ich diesen Informationsfluss der irdischen Gelüste nicht unterbrechen sollte und euch daher mal von unserer Lieblings-Station beim gelegentlichen Wochenend-Shoppen berichte. Bereits vor einigen Wochen waren wir irgendwann Samstags damit beschäftigt uns mit neuem Schnickschnack für den Haushalt und irischen Leckereien einzudecken, als wir in einem kleinen Einkaufszentrum schon aus der Ferne einen hübsch aufgemachten kleinen Stand entdeckten, der die nächsten Wochen zum regelmäßigen Anlaufpunkt werden sollte, wenn wir mal wieder in der Nähe waren: Johnnie Cupcakes.
Eine gewaltige Auswahl an Cupcakes in allen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen lassen für keinen Gaumen einen Wunsch offen. Wir haben mal ein paar der schmackhaften “Eindrücke” festgehalten!

    
    

O’Neills Irish Pub

Bereits wenige Tage nach meiner Ankunft in Irland hat mir Felix bereits diesen wundervollen und charmanten Pub gezeigt. Auch wenn es hier wie gewohnt mal wieder primär um die Nahrungsaufnahme geht, haben wir neben Bildern vom wirklich köstlichen Essen, welches dort serviert wird auch ein paar Aufnahmen vom Interieur gemacht.
Jede noch so kleine Ecke ist liebevoll mit Dekorationsgegfenständen eingerichtet und an den Wänden ist er schwierig auch nur eine leere Stelle auszumachen, die nicht mit klassischen Werbeschildern und Plakaten behängt ist.

Wenn man vom Eingang aus einem Flur folgt, erspäht man auf der hinteren linken Seite bereits die Kantine, wo man aus einer Palette leckerer Hausmannskost wählen kann. Beilagen, Saucen und Salat kann man sich je nach Wunsch und Bedarf selbst zusammenstellen. Somit verlässt man den O’Neills Pub niemals mit leerem Magen und da das ganze auch gar nicht so teuer ist auch selten mit leerem Portemonnaie.

Kulinarische Köstlichkeiten: Irish Breakfast

Ich tue an dieser Stelle mal so, als wären die nachfolgend gezeigten Bilder brandaktuell und nicht etwa schon seit zwei Wochen auf dem PC.
Kürzlich also gaben wir uns der Versuchung des irischen Frühstücks hin.

Dies ist die Aufstellung der von uns genutzten Zutaten. Auffällig ist, dass das Frühstück sehr viele Fleischkomponenten enthält, also äußerst deftig ist. Wir hätten da braunen Toast (irisches Sodabrot ist einfach zu eklig), Eier, Baked Beans, Speck, Schweinewürste und White Pudding (von Black Pudding, der gut mit Blutwurst zu vergleichen ist, haben wir abgesehen; White Pudding ist weltweit nicht so sehr verbreitet wie die schwarze Variante und damit ganz klar als “mehr irisch” zu klassifizieren!).

Die nachfolgenden Bilder der Zubereitung sollten dann für sich alleine sprechen:


Zum Abrunden gab es bei uns zwar keinen starken irischen Tee, aber dafür einen ansehnlichen “Erblühtee”.